Im heutigen Blogartikel soll es um einen Schweinebraten aus dem Holzbackofen gehen. Meine bisherigen Erfahrungen in Sachen Holzbackofen beschränken sich bis jetzt auf Pizza und Flammkuchen. Zur Premiere wird es einen brasilianischen Rahmbraten geben, ein Schweinebraten gewürzt mit Brasilgewürz. Kurz vor Ende der Garzeit wird der Braten noch mit Käse belegt und mit einer Champignon-Sahnesoße serviert.

Das Ausgangsmaterial ist ein 2,6 Kilogramm schwerer Schweinenacken.

Schweinenacken 2,6 Kg

Schweinenacken 2,6 Kg

Der Nacken wird etwas pariert, mit dem Brasilgewürz eingerieben und einvakuumiert. Im Vakuumbeutel wandert der Braten nun über Nacht in den Kühlschrank. Beim einreiben mit dem Brasilgewürz muss man vorsichtig sein, Brasilgewürz besteht zum Großteil aus Pfeffer, das Fleisch oder auch später die Soße könnten sehr scharf und pfeffrig werden.

Zum Anbraten des Schweinenacken wird der Gasgrill verwendet, dieser wird gut vorgeheizt damit der Gusrost schön auf Temperatur kommt.

angebratener Schweinenacken

angebratener Schweinenacken

Ausgestattet mit einer Edelstahlschüssel mit Rost und dem traumhaft duftenden Schweinenacken geht’s an den Holzbackofen. In die Edelstahlschüssel habe ich etwas Wasser gegossen, der Rost verhindert dass der Braten Kontakt zum Wasser hat.

Brasilbraten im Holzbackofen

Brasilbraten im Holzbackofen

Der Holzbackofen hatte beim Einschießen des Braten eine Temperatur von ca. 120 Grad. Die Temperatur hatte der Ofen noch vom morgendlichen Brotbacken. Der Braten sollte nun langsam auf eine Kerntemperatur von ca. 75 Grad gezogen werden.

Bei einer Kerntemperatur von 65 Grad nach ungefähr zwei Stunden kam der Schweinebraten aus dem Ofen.

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Der Holzbackofen wird mit ein paar Holzstücken nochmal etwas angefeuert um die Temperatur auf ungefähr 180 Grad zu erhöhen. Die Temperatursteuerung im Holzofen ist immer etwas schwierig und auch nur ungefähre Werte, kleinere Schwankungen sind nicht wirklich schlimm. Während des Aufheizen des Ofens wird der Braten mit etwas Sahne übergossen und mit Käsescheiben belegt.

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Danach geht’s nochmal in den Ofen bis zu einer Kerntemperatur von 75 Grad.

Eine gute halbe Stunde später war es dann soweit, Zieltemperatur erreicht.

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Als Fazit bleibt zu sagen, dass es öfter einen Braten aus dem Holzbackofen geben wird, er war super saftig und super zart. Wer einen Holzbackofen zur Verfügung hat sollte sowas unbedingt mal ausprobieren.