Beim lokalen C+C Großhandel entdeckte ich beim Einkaufen, dass diese Woche die Tomahawksteak von irischen Weiderind im Angebot waren. Super Zufall, passt gerade recht zu meinem kleinen Steak Tasting, Tomahawksteak hatte ich hierbei noch keins.

Ein Tomahawksteak ist eigentlich ein Ribeye-Steak welches noch am Knochen der Hochrippe hängt. Ein sehr durchzogenes Steak, was natürlich eine Menge an Saftigkeit und Geschmack mit sich bringt. Nicht nur geschmacklich, natürlich auch optisch ist das Tomahawk ein richtiges Highlight. Ein schönes Exemplar bringt zwischen 1.000 und 1.200 Gramm auf die Waage. Unser heutiges wog knappe 1.100 Gramm.

Ausgangsprodukt, Tomahawk 1100g

Ausgangsprodukt, Tomahawk 1100g

Vorbereitung

Die Vorbereitung hielt sich beim Tomahawksteak in überschaubaren Grenzen. Für die Zubereitung habe ich mal wieder meinen Spirit Gasgrill verwendet. Ich mag einfach zum Steaks grillen den gusseisernen Rost des Spirit. Beim nächsten Steak-Tasting werde ich mal den Weber Kugelgrill mit GBS Rost und den Gusseinsatz des Spirits benutzen. Hatte ich in dieser Kombination auch noch nicht.

Als Vorbereitung den Spirit Gasgrill einfach volle Pulle auf größtmögliche Hitze vorheizen lassen. Nach dem Aufheizen den Gusseisernen Rost kurz abbürsten und schon kann es losgehen.

Zubereitung

Zubereitet wurde des Steak wie immer üblich nach der 90 /90 /90 /90 Methode über indirekter Hitze und wurde dann im indirekten Bereich auf die gewünschte Kerntemperatur von 54 Grad ziehen gelassen.

Tomahawkasteak

Tomahawkasteak

Nach dem Erreichen der Kerntemperatur gab es dann eine kleine Auszeit auf dem Schneidbrett um nochmal ein wenig zu ruhen.

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Tomahawk – Ruhephase nach dem Grillen

Schon während dem Grillen konnte man schon erahnen, dass dieses Tomahawksteak ziemlich saftig sein wird. Es kam auch vermehrt zur Flammenbildung durch das austretende Fett, was dem Steak aber absolut nicht schadet solange sich das alles im Rahmen hält.

Nach ein paar wenigen Minuten Ruhephase ging es an den Anschnitt.

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Tomahawk – Der Anschnitt

Die Kerntemperatur war genau richtig, ein schönes saftiges Steak, mit einem Gargrad von medium rare bis medium da das Steak zum Rand hin etwas dünner wurde.

Geschmacklich war des Steak sehr gut, optisch natürlich der Hammer mit dem Knochen. Das Tomahawk ist sehr fett durchzogen, sowas muss man mögen oder dann doch lieber zum Rumpsteak wechseln. Als Würze reichte auch hier wieder grober Pfeffer und etwas Meersalz aus. Der Eigengeschmack war fantastisch.

Der optische Faktor des Tomahawksteak mit dem Knochen macht sich natürlich auch am Kilopreis bemerkbar, Ribeyesteaks sind hier die etwas günstigere Variante.